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Wir von SaveYourHood.com agieren als Non-Profit Organisation und bieten lediglich die Plattform für Peer-to-Peer Transaktionen.

F.A.Q.s

Aktueller Überblick zur Corona-Krise

  1. John Hopkins University & Medicine
    Hier findet man eine gute Übersicht über diverse Themen im Zusammenhang mit Corona Viren im Allgemeinen und auch im Speziellen über den aktuellen Ausbruch des neuen Corona Virus, das die Covid-19 Erkrankung hervorrufen kann.
  2. Robert Koch Institut
    Das Robert Koch Institut liefert verlässliche Zahlen bezüglich der aktuellen Pandemie. Insbesondere für die aktuelle Situation in Deutschland ist diese Seite das Maß der Dinge und sollte stets als Grundlage für die Bewertung aller kursierender Meldungen dienen. Bitte glaubt nicht alles was in diversen Whatsapp und / oder Social Media Kanälen berichtet wird. Da gibt es unfassbare Falschinformationen, die leider auf den ersten Blick recht plausibel klingen, jedoch zum Teil vollkommen unbegründet sind. Wenn Ihr Euch also unsicher seid bezüglich der aktuellen Situation und der geltenden Regeln, besucht diese Seite.

Tipps um Deine Community zu erreichen

  1. Die Idee dahinter
    Diese Plattform basiert auf der grundlegenden Idee, Menschen und Orte, die man liebgewonnen hat, in schweren Zeiten zu unterstützen. Damit das funktioniert empfehlen wir, dass Ihr Euch als Menschen zeigt und nicht als Unternehmer. Wir wollen den Menschen helfen und bauen auf die Solidarität aller um einander aus den aktuellen Problemen hinaus zu helfen. Vermeidet daher bitte Texte, die Euch gegenüber Eurer Konkurrenz abgrenzen oder gar die Konkurrenz schlecht darstellen.

  2. Geben und Nehmen
    Eure treuen Kunden sind bereit Euch ohne Gegenleistung Hilfe zukommen zu lassen, damit wir uns alle wieder an den schönen Dingen im Alltag erfreuen können – sobald es wieder den “Alltag” gibt. Überlegt Euch was Ihr tun könnt um das wertzuschätzen und kommuniziert Eure Absichten. Dazu könnt ihr in dem Kommentarfeld zum Beispiel auf Eure Social Media Kanäle verweisen.

Warum Spenden und keine Gutscheine?

Grundsätzlich unterstützen wir natürlich alles, was den euch (den Geschäftsleuten), die wir unterstützen wollen, hilft.
Gutscheine haben unserer Ansicht nach aber zu viele Nachteile. Sie sind zwar geeignet eine Liquiditätskrise zu beseitigen, sie helfen aber nicht bei einem Verlust des Eigenkapitals. Die augenblickliche Krise führt aber in den meisten Fällen zu einem Eigenkapitalverlust, weil die Kosten weiterlaufen und die Einnahmen weggebrochen sind.

  • Nach der Corona Krise werdet ihr vielleicht trotz des Gutscheinverkaufs in großer finanzieller Not sein, weil der Gutscheinverkauf eventuell die entstandenen Kosten nicht decken wird und dadurch das Eigenkapital verbraucht ist.
  • Bei Wiedereröffnung eures Geschäfts, müssen neue Waren eingekauft werden, um die Kunden bedienen zu können. Das gilt für die Gastronomie und Dienstleistungsbetriebe aber auch für Geschäfte, die Saisonware verkaufen. Das wird schwierig genug und setzt in vielen Fällen Gutwilligkeit der Kredit gebenden Banken voraus.
  • Anstatt Einnahmen zu erzielen, müsst ihr nun bei Wiedereröffnung  Gutscheine einlösen. Ihr arbeitet zwar wieder, aber Geld kommt für die Gutscheine die dann eingelöst werden leider nicht rein.
  • Wenn manche Gutscheine wegen Fristablauf verfallen, so verärgert man die Kunden, die etwas Gutes tun wollten und nicht die „verdiente“ Gegenleistung erhalten. Die “guten Kunden” kann man dann verlieren.
  • Eigentlich dürfen Gutscheine auch nicht verfallen. Da gab es bereits einige Entscheidungen dazu. Solltet Ihr als ein Verfallsdatum auf einem Gutschein angeben, kann das durchaus zu Problemen führen. Theoretisch kann man das sogar einklagen. Das wird aber sicher auch von der Gutschienhöhe abhängen.
  • Die Existenz der Gutscheine kann auch die Insolvenz der Geschäftsinhaber nach sich ziehen, weil die Gutscheine als „Schuld“ in den Büchern geführt werden müssen und ihnen kein Ausgleichswert gegenübersteht.
  • Die Einnahmen aus den Gutscheinen müssen versteuert werden, weil der Käufer eine Gegenleistung – den Gutschein – erhalten hat.

Alle oben genannten Probleme entstehen nicht bei Spenden, weil Spenden sowohl den Liquiditätsengpass mildern und zusätzlich als Eigenkapital zur Verfügung stehen, ohne versteuert werden zu müssen (siehe unten). Der Spender erhält nichts, er hat aber die Chance, sein ihm vertrautes, soziales Umfeld wirklich zu retten. Er hilft Familien und Freunden, die unverschuldet in große finanzielle und wirtschaftliche Not geraten sind.

Muss ich die Hilfen versteuern?

  1. Die Ungewissheit zuerst:
    Ich weiß nicht wie es außerhalb von Deutschland und Österreich läuft. Bitte klärt das mit den jeweiligen Finanzämtern ab. Aber in Zeiten von Corona und einer weltweiten Krise kann man mal hoffen, dass die cool bleiben und nicht die Steuerkeule schwingen.
  2. Nun die Infos für Deutschland und Österreich:
    Steuerrechtliche Behandlung der Geldüberweisungen
    Diejenigen, die Geldüberweisungen an Dritte durchführen, machen das, um dem Dritten im Augenblick der durch die Coronakrise aufgetretenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu helfen und das wirtschaftliche Überleben des Dritten sicherer zu machen. Rechtlich sind diese Zuwendungen Schenkungen, weil sie nicht für irgendeine vergangene, gegenwärtige oder zukünftige Gegenleistung des Beschenkten hingegeben werden. Sie erfolgen völlig freiwillig, um dem in Not Geratenen zu helfen.
    Es darf sich auch nicht im Geiste um „Trinkgelder“ handeln, weil Trinkgelder für eine Gegenleistung (z.B. die nette Bedienung) gegeben werden und damit steuerpflichtig sind.
    Wieviel der Beschenkte aus der Vielzahl der Schenker insgesamt (im Extremfall € 50.000) erhält, ist steuerlich uninteressant, weil es immer nur auf das aus 2 Personen bestehende Verhältnis zwischen dem einzelnen Schenker und Beschenktem ankommt (Beispiele im Anhang).
    Handelt es sich um Kleinbeträge kleiner 100 Euro und erfolgen diese nicht über einen langen Zeitraum, handelt sich hier immer um steuerfreie Beträge. Diese Schenkungen sind in Deutschland steuerfrei und nicht anzeigepflichtig. In Österreich gibt es keine Schenkungssteuer, so dass keine Probleme entstehen. Sie dienen nur der Linderung der durch die Coronakrise entstandenen wirtschaftlichen Not. Sie sind nicht darauf angelegt, einen Beschenkten auf Dauer zu alimentieren.

    Beispiele:
    Solche Schenkungen ohne jede Gegenleistung sind innerhalb von 10 Jahren bis zu einem Betrag von € 20.000 steuerfrei. Übersteigen sie innerhalb von 10 Jahren den Betrag von € 20.000, so werden nur die Beträge oberhalb von € 20.000 besteuert. Zur Verdeutlichung: Es kommt nicht darauf an, wieviel Geld der Beschenkte z.B. von vielen Schenkern insgesamt erhält. Entscheidend ist, wieviel der Schenker gibt.
    1. Beispiel: Ein Schenker schenkt innerhalb von 10 Jahren € 19.999. Der Betrag ist steuerfrei.
    2. Beispiel: Ein Schenker schenkt innerhalb von 10 Jahren € 20.100. Nur € 100 werden besteuert.
    3. Beispiel: 100 Schenker schenken jeweils € 1.000 = € 100.000. Der gesamte Betrag ist steuerfrei, weil keiner innerhalb von 10 Jahren mehr als € 20.000 geschenkt hat.

Und wenn es doch dicker kommt?

Wenn die unsere Bemühungen nicht ausreichen und Ihr mit der Finanzierung Eurer Fixkosten nicht hinkommt, dann müsst Ihr wahrscheinlich doch nochmal tiefer in die Trickkiste greifen. Dazu haben inzwischen viele Kanzleien und Rechtsberater F.A.Q.s und Q&As zusammengestellt. Eine uns bekannte und umfassende Sammlung wurde von SKW Schwarz Rechtanwälte (SKW Schwarz – Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB) zusammengestellt. Wir drücken Euch die Daumen, dass es nicht ganz dicke kommt!